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Pflasterfugenmörtel
hm-Pflasterfugenmörtel ist ein wasseremulgierbarer 2-Komponenten-Epoxidharzmörtel mit hoher geringer Wasserdurchlässigkeit. Er dient zur Neuverfugung oder Sanierung von Naturstein-, Pflaster- und Klinkerflächen z. B. in Fußgängerzonen, Gartenanlagen, Gehwegen und repräsentativen Flächen. Der Pflasterfugenmörtel ist kehrmaschinenfest und beständig gegen Öl, Fett, Benzin, Tausalz etc.
TECHNISCHE DATEN
(- wurden bei + 20°C ermittelt, sofern nichts anderes vermerkt ist)

Bindemittelbasis: Epoxidharz
Farbton: sand, grau, basalt
Verbrauch: 6-10 kg/m² je nach Fugengröße
Verarbeitungstemperatur: mind. + 8° C Untergrundtemperatur
Verarbeitungszeit: ca. 30 Minuten bei 20°C
Druckfestigkeit(nach 7 Tagen): ca. 15,0 N/mm² je nach Einstellung
Biegezugfestigkeit(nach 7 Tagen): ca. 8,5 N/mm² je nach Einstellung
Lagerstabilität: mind. 12 Monate im geschlossenen Gebinde bei frostfreier Lagerung

Lieferform
: 12,5 kg und 25 kg-Kunststoffeimer
Anwendung:
Der Untergrund muß genügend tragfähig, drainfähig und den zukünftigen dynamischen Belastungen entsprechend ausgelegt sein. Eventuell auftretende Setzungen des Untergrundes kann der Pflasterfugenmörtel nicht auffangen. Bei ausschließlicher oder überwiegender Belastung durch Fußgängerverkehr reicht Sand oder ein Splittbett als Unterbau für die Pflasterung aus. Bei späterer Belastung der Flächen durch Kraftfahrzeuge ist eine Verlegung im Beton- oder Mörtelbett erforderlich. Die einschlägigen Vorschriften und Merkblätter für die Herstellung derartiger Pflasterflächen sind zu beachten.

Untergrundvorbehandlung:
Die Fugen der Pflasterflächen sind ca. 30 mm tief auszuräumen. Dies kann durch Druckluft- oder Wasserstrahlen geschehen. Es ist darauf zu achten, daß eventuelle Straßeneinläufe gegen Verschlammung beim Fugenausräumen geschützt werden.

Fugentiefe: 30 mm
Fugenbreite: mind. 5 mm - je nach Pflasterart auch mehr.
Die Fugenwandungen/Steinflanken müssen von allen als Trennmittel wirkenden Substanzen frei sein.

Verarbeitung:
Die zu verfugenden Pflasterflächen werden mit Wasser vorgenäßt. Dann wird der fertig angemischte, fließfähige Pflasterfugenmörtel auf diese Flächen aufgebracht und mit einem Gummischieber in die Fugen verteilt. Nach ca. 15-20 Minuten (abhängig von der Untergrundtemperatur) kann der auf der Steinoberfläche verbliebene Mörtelrest mit einem mittelharten Besen vorsichtig abgefegt werden. Es ist darauf zu achten, daß dabei die Fugen nicht ausgefegt werden. Bei einer stark strukturierten Steinoberfläche müssen auch die Vertiefungen gesäubert werden. Es darf nur soviel Pflasterfläche vorgenäßt und eingeschlämmt werden, wie innerhalb der Verarbeitungszeit auch bearbeitet und gesäubert werden kann. Dies ist besonders bei hohen Umgebungstemperaturen und porigen Gestein zu beachten. Der auf den Steinen eventuell zurückbleibende Oberflächenfilm wird durch Witterungseinflüsse in ca. 2-3 Monaten abgebaut. Die frisch eingeschlämmten Pflasterflächen sollten für 24 Stunden für den allgemeinen Verkehr gesperrt werden. Nach 6 Tagen kann die Fläche wieder voll belastet werden. Reinigung der Arbeitsgeräte: Die Arbeitsgeräte sind ca. alle 60 Minuten und nach Gebrauch sofort gründlich mit einer PrilWasser-Mischung auszuwaschen.
ACHTUNG: Die Aushärtung wird nicht verhindert, wenn die Arbeitsgeräte lediglich in das Wasser gestellt werden.

Arbeits- und Hilfsgeräte:
Kompressor oder Wasserhochdruckstrahler mit Lanze, Straßenbesen, Zwangsmischer oder Bohrmaschine mit langsamlaufendem Rührkorb, Wasserschlauch mit Sprühdüse, Gummischieber, Meßgefäß, mittelharter Besen, Haarbesen

Sicherheitshinweise:
hm-Pflasterfugenmörtel ist nach der Gefahrstoffverordnung kennzeichnungspflichtig. Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge auf den Gebinden sind unbedingt zu beachten. Verschmutzungen der ungeschützten Haut müssen vermieden werden, notfalls mit warmen Wasser und Seife, besser mit warmen, alkalifreiem Reinigungsmittel (z.B. Lutrol E 400, BASF) säubern. Danach nochmals gründlich mit Seife nachwaschen.


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